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Diplomarbeit/Masterarbeit

Anforderungen an Anwendungsprotokolle für die Nutzung auf virtualisierten Infrastrukturen

Die Praxis, Anwendungen auf virtuellen Maschinen (VM) auszuführen nimmt stetig zu. Existierende Anwendungsprotokolle wurden jedoch für den Einsatz konzipiert, Anwendungskomponenten verteilter Applikationen zu verbinden, die auf realen, physischen Rechnern ausgeführt werden. Die Eigenschaften von realen bzw. virtuellen Infrastrukturen unterscheiden sich in mehreren Aspekten.

Virtuelle "Leitungen" zwischen VMs können mit anderen (besseren) Eigenschaften realisiert werden, als reale, physische Leitungen in einem LAN oder Weitverkehrsnetz. Zusätzlich kann sich die Netztopologie durch Verschiebungen (Migration) von VMs dynamisch, d.h. zur Laufzeit der Applikation verändern.

Diese Arbeit soll untersuchen, inwiefern die verbesserte Netzinfrastruktur zwischen VMs auf der selben physischen Maschine ausnutzen lässt und auch, wie ein Wechsel zwischen physischer und virtueller Infrastruktur durch das Anwendungsprotokoll "abgefedert" werden kann. Erwünschte Ergebnisse umfassen Gebote bzw. Verbote bei der Protokollspezifikationen (Kriterien), eine exemplarische Bewertung existierender Anwendunsprotokolle (anhand der Gebote/Verbote) sowie Änderungsvorschläge für gängige Middleware-Protokolle.

Die Arbeit kann auf existierende vergleichende Untersuchungen der Leistung physischer bzw. virtueller Maschinen zurückgriefen, sowie auf den reichhaltigen Fundus an Literatur zu Leistungsparametern in Netzen.

Aufgabensteller: Prof. Dr. Kranzlmüller

Bearbeitungszeit 6 Monate

Anzahl Bearbeiter: 1

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